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Wesentliche Therapie- / Behandlungselemente
Ärztliche und medikamentöse Therapie:
- Eingehende (Aufnahme-) Untersuchung und Gespräch
- Sozialmedizinische Beurteilung
- Therapiezielfestlegung gemeinsam mit der Patientin und in Abstimmung mit dem
interdisziplinären Team
- Verlaufskontrolle und Zwischenuntersuchungen sowie Zielüberüberprüfung und ggf.
Plananpassung
- Abschlussuntersuchung einschl. Ergebniserläuterung
- Medikamentöse Therapie, d. h. Versorgung mit Arzneimitteln und Hilfsmitteln bei Bedarf
- Durchführung aller erforderlichen ärztlich-therapeutischen Maßnahmen
- Beratung und Gespräche mit der Patientin im Bedarfsfall
- Durchführung krankheitsspezifischer Schulungsprogramme
- tägliche Sprechstunde
(Mo.-Fr.) und lückenloser 7-tägiger Bereitschaftsdienst
- Erstellung des ärztlichen Entlassungsberichts unter Berücksichtigung sozialmedizinischer
Belange inkl. Empfehlung für die Weiterbehandlung unter Einbeziehung der Berichte des
nicht-ärztlichen Therapeutenteams
- Sicherstellung der Dokumentation und Qualitätssicherung

Psychosoziale Therapie:
In der psychosozialen Therapie werden Frauen und Kinder individuell betreut und beraten. Ziel ist es,
die Eigeninitiative zu fördern und individuelle Lösungen für gesundheitliche und psychosoziale Probleme zu finden.
psychosoziale Behandlungselemente:
- Aufnahmegespräch
- Festlegung des Therapieziels gemeinsam mit der Patientin
- Verlaufsgespräch und ggf. Modifikation des Therapieplans
- Abschlussgespräch und Empfehlung
- psychologische und sozialtherapeutische Betreuung
- Krisenintervention und Ressourcenanalyse
- themenzentrierte
Einzel- und Gruppentherapie, z.B.
- Selbstidentifikation - Rolle als Frau und Mutter
- Ehe und Partnerschaft –Partnerschaftsprobleme
- Probleme durch Trennung und Scheidung / Bewältigungsstrategien
- Umgang mit Krankheit / Krankheit von Angehörigen, auch Depression und Angst
- Kindererziehung
- Themen, die die Indikation betreffen
- Patientinnenschulung
- Gesundheitsbildung, Gesundheitstraining
- Entspannungstherapie/ -techniken
- Kreativtherapie
- Mutter-Kind-Interaktion
- Pädagogische
Kindertherapie und –betreuung
- Rekreationstherapie (Freizeitangebote)
- Motivation zur Eigenhilfe / Hilfe zur Selbsthilfe
- Sozialberatung und Hilfestellung, Leistungserschließung
- Initiierung von Nachsorgemaßnahmen (Therapeutische Kette, Selbsthilfegruppen)
Physiotherapie & Bewegungstherapie:
Beim Therapiekonzept des TANNENHOF ist der Grundsatz „Aktivität vor Passivität“ maßgeblich. Entsprechend der jeweiligen Schwerpunktindikation verordnet der Kurarzt den Patientinnen die physikalischen Anwendungen.
Die Patientinnen sollen gesundheitsförderndes Verhalten praktisch kennenlernen und erfahren sowie zur Fortführung nach der Kur zu Hause motiviert werden. Bei Bewegungstherapie soll die eigene Körperwahrnehmung, die Kondition, Kraft und Koordination unter Berücksichtigung der jeweiligen individuellen Beschwerden gefördert werden. Auch die aktiven, indikationsgerechten Gruppenangebote dienen dazu die Krankheitsbeschwerden zu beheben, mindestens aber zu lindern.
- Massagen
- Thermotherapie (Teilkörperpackungen z. B. Fango oder Heublumensack, Heißluft und UV-Bestrahlung, Rotlicht)
- medizinische Bäder
- Kneipp´sche Anwendungen
- Inhalationen (auch ausleihbare Pariboys)
- Thoraxmassage (bei Atemwegserkrankungen)
- Asthmaschulung & Atemgymnastik
- Bewegungsbäder
- Krankengymnastik
- Rückenschule
- Beckenbodengymnastik
- Gymnastik (auch Mutter-Kind-Gymnastik)
- Muskelaufbautraining
- Walking
- Pilates
- Aqua
Aerobic
Entspannungstherapie:
- Progressive Muskelentspannung nach Jacobson
- Entspannungsübungen
- Phantasiereise

Kreativtherapie:
- Kreatives Gestalten mit Gips / Ton
- Werken mit unterschiedlichen Materialien
- Seidenmalerei
- Serviettentechnik
- Malen mit Pastellkreiden
- Basteln mit Naturmaterialien
Ernährungstherapie:
Die Ernährung und das körperliche und geistige Wohlbefinden des Menschen sind eng miteinander verknüpft. Oftmals können verschiedene Krankheitsbilder durch ein verändertes Ernährungsverhalten verbessert oder vermieden werden.
Durch Ernährungsberatung und –schulung wird den Patientinnen ein Grundwissen über gesunde Ernährung vermittelt sowie die Fähigkeit zur selbständigen Lebensmittel- und Speisenauswahl im Hinblick auf vollwertige, fettreduzierte und abwechslungsreiche Ernährung trainiert.
- Indikationsübergreifende Ernährungsvorträge
- Individuelle Beratung (Ernährungsprogramm auch für ältere Kinder)
- Indikationsspezifische Gruppengespräche z. B.
„Fit für den Alltag“ – Nahrungszubereitung im Alltag
„Tipps und Tricks in der Kleinkind- / Kinderernährung
„Sinnesgarten für Kinder und Jugendliche“ – gesunde Mischkost in Theorie und Praxis
Ernährungsgewohnheiten – Reflexion in Bezug auf Ausgewogenheit
- Essverhaltensbeobachtungen und Esstraining
- Infowand und Infoblätter zum Thema „gesunde Ernährung“
- Rezeptmappe
- grundsätzlich vollwertige Ernährung nach DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)
- vielfältige und abwechslungsreiche Speisenzusammenstelllung
- täglich frische Zubereitung nahezu aller Speisenkomponenten
- geringer Einsatz von Convience-Produkten
- fettreduzierte Speisenzubereitung für Patientinnen
- viel Obst und Gemüse
- viele Vollkornprodukte
- Sonderkost und Diäten
(Diabeteskost, Zöliakie, Sonderkost bei Neurodermitis, Allergien, Leber-, Galle- und
Lebererkrankungen, Schonkost, vegetarische und vollwertige Kost, Kleinkindkost,
kindgerechte Kost)
Gesundheitsschulung:
Im Rahmen der unterschiedlichen Therapien finden Schulungen in Form von Vorträgen und praktischen Übungen statt, um eine selbständige und dauerhafte Fortführung zu Hause im Alltag zu erreichen. So wird der Therapieerfolg nachhaltig gesichert.
Mutter-Kind-Interaktion:
Ziel der Interaktionstherapie ist die Verbesserung / Intensivierung der Mutter-Kind-Beziehung.
- Mutter-Kind-Gymnastik
- Gemeinsames Kreatives Gestalten
- Mutter-Kind-Spiele
- Mutter-Kind-Beobachtung und
reflektierende Gespräche
- Mutter-Kind-Naturerlebnisse
- Individuelle Gestaltung des
Abnabelungsprozesses
Kindertherapie und –betreuung:
Die besondere geografische Lage des TANNENHOF im Harz und direkt am Waldrand bietet sich geradezu an, die charakteristischen Naturerscheinungen und –eigenarten des Harzes eng in die pädagogische Kinderarbeit einzubinden (Natur- und Erlebnispädagogik).
Die Kurkinder sollen die Natur in ihrer ganzen Vielfalt erleben, Freude am Naturerlebnis erfahren sowie ein Gespür für die Schönheit der Natur und ihren Wert für den Menschen entwickeln bzw. sich bewahren.
- altersspezifische Kindergruppenbetreuung
(vor- und nachmittags, ausgenommen das Wochenende)
- Mahlzeiten nehmen die Kinder i. d. R. mit ihrer Mutter ein
- Einzelförderung und –therapie
Verhaltensbeobachtung
- Kleinkindförderung
- Kreativförderung
- Natur- und Erlebnispädagogik
- Motorikschulung
- Kindersport
- Entspannungsspiele
- Phantasiereise
- für schulpflichtige Kinder wissenserhaltender Unterricht (3 x wöchentl. 2 Stunden)
- Horchwache am Abend
Therapiezeiten für Mütter:
Montag – Freitag 08:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 16:30 Uhr
Pädagogische Kindertherapie:
Montag – Freitag 08:15 – 12:00 Uhr und
Montag – Mittwoch + Freitag 13:00 – 16:30 Uhr
Die Mahlzeiten nehmen die Kinder zusammen mit Ihren Müttern ein.
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